Österreichs beliebteste Babynamen für Mädchen und Buben

· 2 Min. Lesezeit

Im Jahr 2021 kamen 41.841 Mädchen und 44.237 Buben in Österreich zur Welt.

Baby liegt im Bett

Anna und Paul an der Spitze

In einer aktuellen Aussendung informiert die Statistik Austria darüber, welche Namen am häufigsten für sowohl männliche als auch weibliche Neuankömmlinge gewählt wurden. Insgesamt haben 2018 41.739 Mädchen und 43.796 Buben das Licht der Welt erblickt. Der beliebteste Mädchenname ist bei den ÖsterreicherInnen zum wiederholten Mal der Name Anna. Er wurde 869 Mal (2,1%) gewählt.

Bei den Bubennamen schafft es 2018 Paul, der den Spitzenplatzierten 2017 Maximilian vom ersten Platz verdrängt. Laura und Mia sind laut Statistik Austria die Aufsteigerinnen 2018, mit Valentina befindet sich ein neuer Name unter den Top Ten. Bei den Bubennamen rutscht Vorjahressieger Maximilian auf Platz Vier ab, David und Jakob kämpfen sich je einen Platz nach vorne und Leon gilt als Neueinsteiger auf Platz Neun.

Beliebteste Kindernamen 2018

Weibliche Vornamen

  1. Anna
  2. Emma
  3. Laura
  4. Marie
  5. Lena
  6. Mia
  7. Emilia
  8. Sophia
  9. Johanna
  10. Valentina

Männliche Vornamen

  1. Paul
  2. David
  3. Jakob
  4. Maximilian
  5. Felix
  6. Elias
  7. Alexander
  8. Lukas
  9. Leon
  10. Tobias

Quelle: Statistik Austria - www.statistik.at

Atlas der Vornamen

Wenn du gerade schwanger und auf der Suche nach dem passenden Vornamen für euren Nachwuchs bist, dann empfehlen wir dir den Atlas der Vornamen der Statistik Austria. Es handelt sich gewissermaßen um eine Landkarte, die die Verteilung der Vornamen in ganz Österreich anzeigt. Du kannst nachsehen, wo dein Wunschname besonders häufig vorkommt, z.B. in welcher Region er oft gewählt wird, und welchen Platz er im Namensranking einnimmt. Zudem zeigt dir eine Trendkurve, wie sich die Beliebtheit des Namens von 1984 bis 2018 entwickelt hat.

Wenn dein Baby einen außergewöhnlichen Namen bekommen soll …

Der übliche Weg nach der Geburt führt dich zum Magistrat oder Standesamt an deinem Wohnort – dort meldest du nicht nur die Geburt, sondern auch den Namen des Kindes. Wenn du dich nicht gleich entscheiden kannst, sieht das Namensrecht eine Frist von 40 Tagen vor, in dieser Zeit muss dein Kind einen Namen erhalten. Bei der Wahl des Vornamens sind dir kaum Grenzen gesetzt, du kannst einen klassischen, einen alten oder einen ungewöhnlichen Namen wählen.

Das Gesetz sieht jedoch vor, dass der Name zum Geschlecht des Kindes passen muss. Außerdem soll der Name gebräuchlich sein und er darf das Wohl des Kindes nicht verletzen. Wenn du dich nun also für einen seltenen Namen oder einen Vornamen aus einem anderen Kulturkreis entscheidest, solltest du dich vorab mit dem zuständigen Amt in Verbindung setzen. Dort wird geprüft, ob der Name ins Geburtenbuch aufgenommen werden kann.

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