Häufige Fragen in der Schwangerschaft

Gerade einmal ein paar Wochen alt, gelingt es dem Nachwuchs in Mamis Bauch bereits, das Leben der Eltern gehörig auf den Kopf zu stellen. Man steht vor einem spannenden Lebensabschnitt und mit einem Schlag ist vieles nicht mehr so, wie es früher war. Dazu gesellen sich jede Menge Fragen und Unsicherheiten, die sich hauptsächlich um die Gesundheit von Mutter und Kind drehen: worauf muss ich als Schwangere achten? Müssen wir den geplanten Urlaub stornieren? Ist Sex noch erlaubt? Was tun, wenn man auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist? Schwanger.at bringt die häufigsten Fragen und deren Antworten auf den Punkt:

Was bedeutet der Ausdruck „kreißen“?

Das Wort „kreißen“ wurde ursprünglich in der Althochdeutschen Sprache verwendet und bedeutet so viel wie „kreischen“ oder „schreien“. Seit dem 17. Jahrhundert bezieht sich das Verb konkret auf jene Laute, die eine Frau während des Geburtsvorganges von sich geben kann, um dem Wehenschmerz Ausdruck zu verleihen und die Kontraktionen leichter verarbeiten zu können.

Der Begriff kann auf den gesamten Geburtsprozess ausgeweitet werden. In diesem Verständnis beginnt eine Schwangere mit dem Einsetzen der Wehen zu kreißen. Dabei handelt es sich um Muskelkontraktionen der Gebärmutter, die dazu dienen, den Gebärmutterhals zu erweitern und das Baby durch den Geburtskanal zu bewegen. Der Prozess kann in drei Phasen unterteilt werden: die Eröffnungsphase, die Austreibungsphase und die Nachgeburtsphase. Jede Phase hat spezifische körperliche Herausforderungen und Dauer.

  • Eröffnungsphase: Hier erweitert sich der Gebärmutterhals bis zu zehn Zentimeter. Dies ist oft die längste Phase des Kreißens und kann bei Erstgebärenden mehrere Stunden bis Tage dauern.
  • Austreibungsphase: In dieser Phase intensivieren sich die Wehen und das Baby wird durch den Geburtskanal geschoben. Diese Phase endet mit der Geburt des Kindes.
  • Nachgeburtsphase: In dieser letzten Phase der Geburt ist das Baby schon auf der Welt, die Abstoßung der Plazenta wird jedoch noch abgewartet. Das kann zwischen 15 Minuten und einer Stunde dauern.

Man geht davon aus, dass das Verb kreißen auch namensgebend für den Kreißsaal ist. Darunter versteht man jene Zimmer auf der Geburtenstation eines Krankenhauses, die mit entsprechenden Hilfsmitteln für die Geburt ausgestattet sind. Jede Gebärende bekommt ihr eigenes Kreißzimmer. Dort befinden sich ein Geburtsbett, medizinische Überwachungsgeräte, sanitäre Einrichtungen, Notfallausrüstung und all jene Utensilien, die das Geburtsteam benötigt. Zusätzlich können, je nach Einrichtung, Gebärhocker, Gebärwanne, Seile, Pezzibälle oder eine Sprossenwand zu Verfügung stehen.

Tipp: Für Schwangere gibt es die Möglichkeit, Geburtenstation und Kreißzimmer zu besichtigen. Erkundige dich einfach beim Krankenhaus deiner Wahl!

Warum sollte ich meinen Damm massieren?

Während der Geburt spielt der Damm im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle. In der Austreibungsphase drückt der Kopf des Kindes besonders stark auf das Dammgewebe – dieses muss sich langsam ausdehnen, um dem Baby sozusagen Platz zu machen.

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Woran merke ich, dass ich schwanger bin?

Eine Schwangerschaft macht sich von Frau zu Frau unterschiedlich bemerkbar. Das Ausbleiben der Regel und andere typische Schwangerschaftsanzeichen wie Übelkeit, Müdigkeit, Veränderung der Brüste, ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen und Geschmäckern, sowie häufiges Wasserlassen können Hinweise auf eine mögliche Schwangerschaft sein. Ein Schwangerschaftstest und/oder eine Untersuchung beim Frauenarzt/der Frauenärztin sorgen für Gewissheit.

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Ich habe seit Beginn der Schwangerschaft Rückenschmerzen. Was kann ich dagegen tun?

Ein kleiner Trost vorweg: unter Rückenschmerzen leiden mehr als 75% aller Schwangeren. Verantwortlich für die unangenehmen Beschwerden ist einerseits das Hormon Relaxin, welches Bänder, Sehnen und Gelenke lockert, um mehr Platz für den Nachwuchs zu schaffen. Andererseits fällt ab dem 6. Schwangerschaftsmonat der wachsende Bauch immer mehr ins Gewicht.

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Welche Untersuchungen werden bei meinem Baby nach der Entbindung gemacht?

Kaum haben sie die Geburt gut überstanden, werden die kleinen Wunder auch schon untersucht. Das ist jedoch durchaus sinnvoll, denn so wird nicht nur der Gesundheitszustand des Neugeborenen erhoben, sondern auch beurteilt, ob es offensichtliche Fehlbildungen oder Geburtsverletzungen gibt, die eine weitere medizinische Versorgung erfordern.

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