Welt-Meningitis-Tag 2023: So kann man Babys vor einer Meningokokken-Meningitis schützen

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Wien, Oktober 2023 – Hirnhautentzündungen durch Meningokokken-Bakterien sind selten, aber schwerwiegend. Aufgrund ihres unreifen Immunsystems sind Babys unter einem Jahr besonders gefährdet, an Meningokokken zu erkranken. Anlässlich des Welt-Meningitis-Tages am 5. Oktober soll daher auf die Erkrankung selbst und besonders auf einen frühzeitigen und umfassenden Impfschutz für die Kleinsten aufmerksam gemacht werden, um schwere Erkrankungen mit möglichen Folgeschäden zu vermeiden. Auch weitere Risikogruppen wie Kleinkinder und Jugendliche können durch Impfungen geschützt werden.

Welt-Meningitis-Tag 2023: So kann man Babys vor einer Meningokokken-Meningitis schützen

Die Ansteckungsmöglichkeiten sind vielfältig

Etwa zehn Prozent der Menschen tragen Meningokokken im Nasen-Rachenraum, ohne daran zu erkranken. Trotzdem können diese Personen andere damit anstecken. Die Übertragung findet unbewusst über Tröpfcheninfektion statt, zum Beispiel beim Niesen, Husten oder Küssen. Die Ansteckungsgefahr ist in beengten Wohn- und Lebensverhältnissen größer.

Drei verschiedene Schutzimpfungen gegen Meningokokken möglich

Es gibt verschiedene Impfungen gegen die fünf Meningokokken-Erregergruppen (A, B, C, W, Y), die in Österreich am häufigsten zu einer Erkrankung führen. Hierzulande verursachen Meningokokken der Gruppe B die meisten Infektionen. Der aktuelle Impfplan empfiehlt hier die Impfung möglichst früh ab dem vollendeten 2. Lebensmonat. Die Kombinationsimpfung gegen ACWY wird möglichst früh im 13. Lebensmonat empfohlen. Aufgrund des zweiten Erkrankungsgipfels im Jugendalter soll die Meningokokken ACWY-Impfung auch zwischen dem 10. und 13. Geburtstag verabreicht werden. Zum Welt-Meningitis-Tag sind Eltern aufgerufen, sich zum Schutz ihrer Kleinsten zu den Meningokokken-Impfungen beraten zu lassen.

Über den Welt-Meningitis-Tag

Der Welt-Meningitis-Tag macht seit 2008 auf die Meningitis als weltweites Gesundheitsproblem aufmerksam. 2021 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ihren Partner*innen die erste globale Strategie zur Bekämpfung von Meningitis vorgestellt. Bis 2030 sollen Epidemien von bakterieller Meningitis – der schwerwiegendsten Form der Krankheit – zurückgedrängt, die Zahl der Todesfälle um 70 % gesenkt und die Zahl der Erkrankungsfälle halbiert werden. Die Organisationen schätzen, dass die Strategie insgesamt mehr als 200.000 Menschenleben pro Jahr retten und die durch die Krankheit verursachten Behinderungen erheblich reduzieren könnte.

Weitere Informationen unter:

www.meningokokken-erkrankung.at

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NP-AT-MNU-PRSR-230004, 09/23

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